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G-16 Ausbau der Beratungsstellen für Menschen mit pädophilen Neigungen; zur Weiterleitung an: Juso-Bundeskongress, SPD-Landesvorstand, SPD-Bundesvorstand, Bundestagsfraktion der SPD

AntragstellerInnen: Konstanz

Ausbau der Beratungsstellen für Menschen mit pädophilen Neigungen; zur Weiterleitung an: Juso-Bundeskongress, SPD-Landesvorstand, SPD-Bundesvorstand, Bundestagsfraktion der SPD

Wir fordern den Ausbau von Therapiemöglichkeiten für Menschen mit pädophilen Neigungen, die entsprechend der Thematik ausreichend geschultes Personal bieten, sodass die Betroffenen mit diesen Trieben leben können, ohne Gefahr zu laufen sie auszuleben. Zusätzlich sollen gesondert entsprechende Beratungsstellen angeboten werden, insbesondere für Jugendliche.
Dabei steht der Schutz des Kindeswohls an erster Stelle: Jede sexuelle Handlung an und vor Kindern ist strafbar und das soll auch so bleiben. Auch das Abbilden von Kindern in pornografischem Material muss zum Schutze dieser verboten bleiben.
Dadurch dass Kinder nicht einwilligungsfähig sind, müssen die potentiell katastrophalen Folgen sexueller Handlungen an oder vor ihnen verhindert werden und strafbar bleiben.
Jedoch rechtfertigt dies die Ausgrenzung dieser Menschen aus der Gesellschaft nicht: Weder können sie ihre sexuelle Neigung ändern noch begehen die aller meisten Menschen mit dieser Neigung, ebenso wie alle anderen, Straftaten und die Taten einzelner dürfen nicht zu einer Stigmatisierung einer ganzen Gruppe führen.
Zur Erreichung der vorgenannten Ziele und der Sicherstellung einer menschenwürdigen Behandlung aller Menschen mit pädophiler Neigung fordern wir daher die Einsetzung einer Experten- und Ethikommission durch den Deutschen Bundestag. Diese Kommission soll aus ExpertInnen aus allen relevanten gesellschaftlichen und mit dem Thema befassten Bereichen zusammengesetzt sein. Sie soll Maßnahmen eruieren, welche die Ausgrenzung der Menschen mit pädophilen Neigungen verhindern, ihnen die Möglichkeit geben am gesellschaftlichen Leben unter unbedingter Wahrung ihrer Menschenwürde teilzunehmen und die Selbstbestimmung befördern und damit dem gewünschten Ausgleich der Interessen aller zugute kommt.
Des weiteren werden der Landesverband der Jusos sowie Landes- und Bundespartei aufgefordert hinsichtlich des Ziels und der Gründe in der Gesellschaft aufzuklären.

Beschluss

komplizierter Status

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Änderungsanträge zu G-16

Nr Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Status
G-16-14-22 14-22 Ludwigsburg

Streiche Z.14-22

G-16-21 21 Tübingen

Ersetze in Z. 21 „der Landesverband der“ bis „Landes- und Bundespartei“ durch „die BZgA und die oben genannte Ethikkommission des Bundestages“

G-16-Weiterleitung Weiterleitung Pforzheim

Streiche „Juso-Bundeskongress“

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