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S-14 Flüchtlinge kulturell integrieren und Traumata behandeln; zur Weiterleitung an: Bundestagsfraktion

AntragstellerInnen: Mannheim

Flüchtlinge kulturell integrieren und Traumata behandeln; zur Weiterleitung an: Bundestagsfraktion

Wir fordern den flächendeckenden ermäßigten Zugang zu Kulturveranstaltungen, -institutionen und -erlebnissen für Flüchtlinge. So kann eine Teilhabe an der Gesellschaft und der Kultur gelingen und die Integrationsfähigkeit gesteigert werden. Wer in einem Land integriert werden soll muss zunächst dessen Kultur kennenlernen. Um Neiddebatten vorzubeugen und den Zugang zu kulturellen Veranstaltungen für alle Menschen zu gewährleisten, fordern wir die Ausweitung dieser Rabatte für Menschen, die in Deutschland Sozialleistungen erhalten. Sei es jemand, der/die Arbeit sucht, nicht mehr arbeiten kann, von seinem/ihren eigenen Gehalt nicht leben kann, geflohen ist oder sonstig bedürftig ist, jede in Deutschland lebende Person sollte die Möglichkeit haben am kulturellen Leben teilzunehmen, unabhängig von ihrem Budget.
Da viele Menschen die in unserem Land ankommen schwer an ihren Erlebnissen leiden, wollen wir eine effektive und institutionalisierte Traumatabehandlung einführen. Viele Menschen sind so mit ihren Erfahrungen beschäftigt, dass es ihnen schwer fällt einen Platz in der deutschen Gesellschaft zu finden. Daher fordern wir, dass in den Sprachschulen, die Flüchtlinge nach Ihrer Ankunft in Deutschland besuchen, direkt mitangebunden Gruppentherapien zur Bewältigung von TraumaErfahrungen integriert werden. Es sollen psychologische Betreuer, bestenfalls mit Sprachkenntnissen aus den Heimatländern der Geflohenen, zur Seite gestellt werden, die die Sitzungen begleiten und die Teilnehmenden betreuen. In konkreten Bedarfsfällen soll eine individuelle Behandlung gewährleistet werden.

Beschluss

komplizierter Status

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Änderungsanträge zu S-14

Nr Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Status
S-14-4 4 Heidelberg

Ersetze:„Neiddebatten“ durch „Verteilungskonflikte „

S-14-6-7 6-7 Tübingen

Streiche Z. 6 und 7 von „Sei es jemand“ bis „sonstig bedürftig ist,“

S-14-8 8 Stuttgart

Ergänze in Zeile 8 nach “… von ihrem Budget.“: “Als Vorbild dafür soll die Bonuscard + Kultur der Stadt Stuttgart dienen. Diese umfasst neben vergünstigtem bis kostenlosem Zugang zu Kulturangeboten unter anderem auch Ermäßigungen beim ÖPNV und Befreiung von Kita-Gebühren“

erfolgt mündlich
S-14-12-13 12-13 Karlsruhe-Stadt

Ersetze Z. 12-13 durch:
„Wir fordern daher die flächendeckende psychologische Betreuung traumatisierter Flüchtlinge. Diese
soll in freiwilligen Gruppen erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, dass sowohl Kinder, die unter den
Fluchterfahrungen oft am meisten leiden, da in ihre geistige Entwicklung eingegriffen wird, als auch
Frauen in gesonderten Gesprächsgruppen aufgefangen werden, die nach Möglichkeit in der
Landessprache der Geflüchteten, sowie Frauengruppen von Frauen zu betreuen sind.“

S-14-14 14 Tübingen

Ersetze in Z. 14 „Betreuer“ durch „BetreuerInnen“

S-14-Gesamter Antrag Gesamter Antrag Heidelberg

Ersetze: “Flüchtlinge“ durch “Geflüchtete“

S-14-Titel, 2, 12 Titel, 2, 12 Tübingen

Ersetze in Überschrift, Z. 2 und Z. 12 “Flüchtlinge“ durch “Geflüchtete“

Änderungsantrag zu S-14 erstellen

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