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B-6 Kein Stillstand in der Bildung; zur Weiterleitung an: LDK Jusos Baden Württemberg, SPD Landtagsfraktion

AntragstellerInnen: Rhein-Neckar gemeinsam mit Mannheim

Kein Stillstand in der Bildung; zur Weiterleitung an: LDK Jusos Baden Württemberg, SPD Landtagsfraktion

Kein Stillstand in der Bildung
Die Jusos Baden-Württemberg fordern die Landesregierung, sowie die Landtagsfraktion der SPD in Baden-Württemberg dazu auf neue Ideen in der Bildungspolitik aufzunehmen und umzusetzen.
Mathematikunterricht reformieren
Wir fordern eine Neustrukturierung des Mathematikunterrichts, bei der das Einüben der zu erlernenden Inhalte priorisiert wird gegenüber der Masse dieser.
Mathematik gehört an allgemeinbildenden Schulen definitiv zu den essentiellen und nicht abwählbaren Fächern und muss daher aber auch mit dem Arbeitspensum der Schülerinnen und Schüler vereinbar sein. Um das Lernen zu intensivieren und zu flexibilisieren soll ein landesweiter Aufgabenpool eingerichtet werden, auf den alle Schülerinnen und Schüler zugreifen können, unabhängig von der Lehrkraft und der Ausstattung der Schulen.
Geisteswissenschaften stärken
Wir fordern eine Stärkung der geisteswissenschaftlichen Unterrichtsfächer, vor allem in Anbetracht des neuen Oberstufen-Konzeptes (tritt in Kraft für Abiturjahrgang 2021), das eine weitere Schwächung vorsieht. Die ewige Stärkung der Naturwissenschaften ist zwar wichtig und fördert Schülerinnen und Schüler, die in diesen Fächern ihre persönliche Richtung gefunden haben, dennoch heißt ein allgemeinbildendes Abitur nicht gleich die Spezialisierung auf Naturwissenschaften. Auch GeisteswissenschaftlerInnen sind wichtig und müssen auf dem Weg zum Abitur gefördert werden.
Politische Bildung an Schulen verwirklichen
Wir fordern eine umfangreichere politische Bildung, die für alle Schüler zugänglich ist. Mit unser Forderung des Wahlrechts ab 16 Jahren soll die politische Bildung an Schulen praxisnah und aktuell gestaltet werden, um den Schülerinnen und Schülern die Relevanz politischer Teilhabe nahezubringen und Politikverdrossenheit vorzubeugen. Dabei muss auch der Bezug zur Realität gestärkt werden, indem Abgeordnete aller Ebenen regelmäßig Schulen besuchen müssen und sich den kritischen Fragen der Schülerinnen und Schüler zu stellen. Auch Besuche der Parlamente sollen verstärkt stattfinden.

Beschluss

geändert angenommen

Änderungsanträge zu B-6

Nr Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Status
B-6-5 5 Freiburg

Ersetze Z. 5-6 durch: “Wir fordern […], bei der das Einüben der zu erlernenden Inhalte Priorität haben muss, anstatt alleinig massenhaft Inhalte zu vermitteln.“

B-6-5 - 6 5 - 6 Heilbronn

streichen

B-6-13-18 13-18 Mannheim

Ersetze Z.13-18 durch B1 und B3:
“Die Jusos fordern die Einführung eines gesellschaftswissenschaftlichen Profils an den allgemeinbildenden Gymnasien ab Klasse acht und die Stärkung der Fächer Geschichte, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Geographie und Religion/Ethik auch in der Oberstufe.
Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit haben, eine ordentliche und über Basiswissen hinausgehende (welt-)politische und geschichtliche Bildung zu erhalten.
Das Profil kann in den drei Jahren im ersten Jahr mit dem Schwerpunkt Religion/Ethik, im zweiten Jahr mit Schwerpunkt auf Geschichte und im dritten Jahr mit Schwerpunkt auf Geographie und Politik/Gemeinschaftskunde unterrichtet werden.
Wie beim naturwissenschaftlichen Profil (NWT) bräuchte man hier keine neu ausgebildeten Lehrer.
In der Oberstufe sollen die Fächer Gemeinschaftskunde und Erdkunde fünf- und zweistündig angeboten werden, anstatt fünf- und einstündig, wie es in der Oberstufenreform bisher geplant ist.
Um das umzusetzen sollen die Fächer Biologie, Physik, Chemie sowie Fremdsprachen, die zusätzlich zu Englisch gewählt werden, fünf- und zweistündig angeboten werden, anstatt fünf- und dreistündig.
Deutsch, Englisch und Mathe werden weiterhin fünf- und dreistündig angeboten. Alle anderen Fächer werden fünf- und zweistündig angeboten werden.
Langfristig sollen alle Gesellschaftswissenschaftlichen Fächer den anderen Aufgabengebieten gleichgestellt werden.“

B1, B3 und B6 behandeln das gleiche Thema und sollen in einem Antrag zusammen gefasst werden.
B-6-15 15 Freiburg

Streiche in Zeile 15 “ewige“

B-6-18 18 Konstanz

Ergänze nach Zeile 18 aus B3 “Die Jusos fordern die Einführung eines gesellschaftswissenschaftlichen Profils an den allgemeinbildenen Gymnasien ab Klasse acht und die Stärkung der Fächer Geschichte, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Geographie und Religion/Ethik. Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit haben, eine ordentliche und über Basiswissen hinausgehende (welt-)politische und geschichtliche Bildung zu erhalten.“

Profilidee aus B3 als gute Ergänzung zum Thema: Gesellschaftswissenschaften stärken
B-6-23 23 Konstanz

Ersetze in Zeile 23 nach “werden, dafür schlagen wir eine externe und allgemeine Pflichtveranstaltung mit Vertretern aus allen Parteien vor.“

Keine einzelnen Abgeordneten an die Schulen schicken
B-6-25 25 Freiburg

Ersetze Z. 25durch: “Ebenso sollen Besuche der Parlamente verstärkt stattfinden.“

Änderungsantrag zu B-6 erstellen

Um einen Änderungsantrag einreichen zu können, benötigt ihr einen Delegiertenzugang für das Konferenzsystem. Dieser wird vom Landesbüro an die Vorsitzenden der einzelnen Kreisverbände versendet. Zum Anmelden müsst ihr das Widget in der rechten Spalte verwenden.